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Festkommers am 20.05.2011

100 Jahre Brandschutz in Seck

Artikel vom:
22.05.2011

Quelle:
Westerwälder Zeitung (Rhein-Zeitung)

Artikel Inhalt
Seck - Seit 100 Jahren sorgt die Freiwillige Feuerwehr Seck für den Brandschutz in der Gemeinde. Dieses Jubiläum feierten die Floriansjünger am Wochenende standesgemäß. Drei Tage stand das Dorf ganz im Zeichen der Blauröcke. Offizieller Höhepunkt war der Kommers, außerdem standen Schauübungen auf dem Programm. Zudem wurde in Seck eine der ersten Bambini-Wehren im Hohen Westerwald gegründet. Auch dies zeigt, dass die Secker Feuerwehr trotz ihrer 100 Jahre jung und lebendig geblieben ist.

Das betonte auch Schirmherr Helmut Stelzen, der als Pächter des Campingplatzes schon öfters die Dienste der einheimischen Wehr in Anspruch nehmen musste. Sogar eine Übung haben die Brandschützer dort abgehalten. Die Schirmherrschaft habe er mit Freude übernommen, schließlich verfüge Seck über eine sehr moderne Wehr, in der die Frauenquote bei 30 Prozent liege und in der der Ortsbürgermeister als Feuerwehrmann nach der Pfeife der Vorsitzenden Jana Gros „zu tanzen“ habe. Diese nahm mit Wehrführer Jürgen Simon die Begrüßung vor. Gemeinsam warfen sie einen Blick zurück auf das Gründungsjahr 1911. Bis heute habe die Feuerwehr nichts von ihrer Berechtigung verloren. Im Gegenteil, der Stellenwert sei noch gestiegen und die Verantwortung gewachsen. Die Einsätze werden immer vielsichtiger und stellen hohe Anforderungen an die Ehrenamtler.

Für die musikalische Umrahmung am Kommersabend sorgten der Musikverein Seck, die Secker Hobbysänger, der Männerchor Seck sowie die Kirchenchöre Irmtraut/Seck. Optische Effekte setzten die beiden Kadener Tanzgruppen „Dance Fantasie“ und „Dance Sensation“. Durch das abendliche Programm führte Walter Wollweber. Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Werner Daum und Ortsbürgermeister Johannes Jung unterstrichen übereinstimmend die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für das Gemeinwohl. Jeder Euro, der in den Brandschutz investiert werde, sei gut angelegt. Jung wörtlich: „Der 6. März 2011 bedeutet 100 Jahre erfolgreiche Arbeit zur Sicherheit unseres Dorfes und zum Nutzen der Allgemeinheit. Die Integration der Frauen ist in Seck sehr gut gelungen. Eine Frau an der Spitze sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal.“

Für Werner Daum „ist die Feuerwehr in der Gemeinde das Mädchen für alles. Man kann nur allen Bürgermeistern danken, die ein offenes Portemonnaie für die Feuerwehr haben.“ Besonders Investitionen in die Jugendarbeit zahlten sich mittelfristig aus. Den Feuerwehrleuten rief er zu: „Bleibt wie ihr seid!“ Bei dem herrlichen Wetter müsse Petrus wohl ein Secker Feuerwehrmann sein. Dies sah auch Landrat Schwickert so, der dies darauf zurückführte dass die Feuerwehr hier vor vielen Jahren die Pfarrscheune gelöscht habe: „Ich glaube deswegen an eine gute Verbindung zwischen Feuerwehr und Geistlichkeit.“

Die beiden Geistlichen Achim W. Sahl (Rennerod) und Dr. Axel Wengenroth (Gemünden) sorgten bei ihren Grußworten für Heiterkeit im Festzelt. Sahl ahmte täuschend echt die Feuerwehrsirene nach („Da hab ich mich schon den ganzen Abend drauf gefreut!“) und Dr. Wengenroth erzählte die Geschichte, wo ein Pfarrer im Hochwasser allein auf Gottes Rettung setzt. Als die ausbleibt, macht er dem Herrgott im Himmel bittere Vorwürfe, worauf dieser antwortet: „Du Hornochse! Ich habe dir doch dreimal die Feuerwehr geschickt!“ Beide betonten, dass Feuerwehren Dienst am Menschen leisteten; ganz nach dem alten christlichen Motto: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ Mit dem großen Zapfenstreich, dargebracht vom Musikverein Seck und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Brandscheid; endete ein niveauvolles Programm.