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Westerwälder Feuerwehrtag 22.05.2011

Feuerwehren informierten über ihre Arbeit

Artikel vom:
26.05.2011

Quelle:
Westerwälder Zeitung (Rhein-Zeitung)

Alle zwei Jahre findet der Westerwälder Feuerwehrtag statt. In diesem Jahr war der Tag mit dem 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Seck gekoppelt. Im und um das Festzelt herum nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerk und des Deutschen Roten Kreuzes zu informieren.
Schirmherr des WW-Feuerwehrtages, MDL Ralf Seekatz, begrüßte die Gäste, nachdem Heinz Vietze, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverandes Westerwald, den Feuerwehrtag offiziell eröffnet hatte. Bernd Dillbahner, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Organisator, stellte die Informationsstände im Einzelnen vor:
Über die Arbeit bei den kleinsten Floriansjüngern, den Bambiniwehren, informierte Fachbereichsleiter Carl-Heinz Cäsar mit seinem Team im Festzelt. Vor dem Zelt hatte die Kreisjugendfeuerwehr Westerwald einen "Bungee-Run" aufgebaut. An einem Stand bekam man Auskunft über die Jugendwehren.
Georg Höhn, Fachbereichsleiter Brandschutzerziehung im Westerwaldkreis, stellte die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen vor. Die Ausstellung "Feuer aus" im Landschaftsmuseum Hachenburg stellte Museumsleiter Dr. Manfred Ehrenwerth vor. Aus dem benachbarten Hessen war die Feuerwehr Langendernbach angereist, um ihr neues Hilfeleistungs- Löschfahrzeug "10/6 Kats-Hessen" vorzustellen. Ebenso waren Fahrzeuge des Technischen Hilfswerk und des Roten Kreuzes zu besichtigen.
Wer das Festgelände von oben sehen wollte, konnte dies aus dem Korb der Drehleiter Westerburg tun. Welche Gerätschaften bei der Unfallrettung benötigt werden, zeigten die Aktiven der Feuerwehr Seck. Eine sich noch im Aufbau befindliche Rettungshundestaffel aus Rennerod stellte sich ebenfalls vor.
Was genau passiert, wenn man eine brennende Fritteuse mit Wasser löschen will, zeigte die Feuerwehr hattert. Was geschieht von der Notrufannahme bis zur Auslösung eines Alarms? Peter Zimmermann und Michael Schneider von der Integrierten Rettungsleitstelle Montabaur hatten auch auf diese Frage eine Antwort bereit.
26 Einsatzfahrer von THW und Feuerwehr stellten sich beim Geschicklichkeitsfahren den kritischen Augen der Wertungsrichter. Am Ende konnte Michael Hast aus Liebenscheid die Klasse 3,5 t vor Martin Buchner und Volker Trockenbruch beide aus Fehl-Ritzhausen, für sich entscheiden. Bester Fahrer in der Klasse über 7,5 t ist Joachim Maaß aus Langenbach, gefolgt von Steve Eggert aus Westerburg und Christoph Retagne aus Langendernbach.